Visa Karten – Kreditkarten von Visa

Kreditkarten haben sich vollständig in den privaten wie gewerblichen Alltag integriert, so dass ein Großteil der Bevölkerung mindestens eine Kreditkarte besitzt und diese auch regelmäßig einsetzt. Der Markt für Kreditkarten wird von gerade einmal vier Kreditkartenfirmen beherrscht, wobei VISA mit großem Abstand die Nummer eins auf dem Markt ist.
Wie bereits oben erwähnt VISA mit Abstand Marktführer im Bereich der Kreditkarten. Dies wirkt sich auch auf die Zahl der verschiedenen Kartentypen aus.

Die folgende kleine Auswahl an Banken, die gewöhnliche Kreditkarten von VISA anbieten, zeichnet sich durch insgesamt sehr attraktive Konditionen aus:

1. Deutsche Kreditbank AG (DKB)

Mit ihrem Kreditkartenangebot zählt die DKB zu den attraktivsten Banken in Deutschland überhaupt. So haben Inhaber der VISA-Karte weder eine Jahres- noch eine Bargeldgebühr zu zahlen. Bargeld kann somit weltweit an Bargeldautomaten kostenlos abgehoben werden. Darüber hinaus wird etwaiges Guthaben auf dem dazugehörigen Kreditkartenkonto mit derzeit attraktiven 1,65 % p. a. verzinst. Zudem erhält der Karteninhaber automatisch ein kostenloses Girokonto.

DKB Visa Kreditkarte beantragen

2. comdirect Bank AG

Ähnlich attraktiv gestaltet sich das Angebot der comdirect Bank. So hat der Inhaber der VISA-Karte weder eine Jahresgebühr zu entrichten, noch werden bei der weltweiten Verfügung von Bargeld an Bankautomaten mit dem VISA-Logo entsprechende Bargeldgebühren erhoben. Zudem erhält der Karteninhaber automatisch ein kostenloses Girokonto.

Comdirect Visa Kreditkarte beantragen

3. Barclaycard New VISA

Die VISA-Karte der britischen Barclaycard-Bank zeichnet sich ebenfalls durch eine sehr attraktive Gebührenstruktur aus. So erhebt Barclaycard für weltweite Bargeldverfügungen keine entsprechende Gebühr. Die Jahresgebühr entfällt, sofern der Inhaber der Karte innerhalb des letzten Geschäftsjahres 1.200 Euro an Warenumsatz generieren konnte.

Barclaycard New Visa Kreditkarte beantragen

4. Mercedes-Benz Bank

Auch das Kreditkartenangebot der Mercedes-Benz Bank weiß mit einer attraktiven Gebührenstruktur zu überzeugen. Genau wie bei den bereits vorgestellten Anbietern auch verlangt die Bank keine Gebühren für die weltweite Verfügung von Bargeld. Allerdings erhebt die Mercedes-Benz Bank ab dem zweiten Jahr eine Jahresgebühr in Höhe von 19 Euro.

So kann mit der VISA-Kreditkarte derzeit an mehr als 30 Millionen Akzeptanzstellen bezahlt und an mehr 1 Million Geldautomaten weltweit Geld abgehoben werden. Mit der stetig steigenden Nachfrage hat sich die Zahl der Anbieter mit ihren jeweiligen Angeboten entsprechend ausgeweitet, was dazu geführt hat, dass sich Verbraucher ohne entsprechende Hilfsmittel kaum einen adäquaten Überblick über potentiell attraktive Angebote verschaffen können.

Die nachfolgende Übersicht kann zweifelsohne zu den probaten Hilfsmitteln gezählt werden. Diese kann von Verbrauchern völlig kostenlos und darüber hinaus auch unverbindlich genutzt werden, um einen Überblick über attraktive Kreditkarten-Angebote zu erhalten.

Neben den klassischen Kreditkarten, die ihren Inhabern einen Kreditrahmen einräumen, haben sich auch Prepaid Kreditkarten am Markt etablieren können. Die Karten funktionieren rein auf Guthabenbasis und sind daher vor allem für die Verbraucher gedacht, die entweder aufgrund ihres Alters (noch keine Volljährigkeit) oder aufgrund ihrer Schufa (keine Kreditwürdigkeit) keine Aussicht auf Erhalt einer gewöhnlichen Kreditkarte haben. Um diese Gruppe von Verbrauchern nicht von einem Großteil des wirtschaftlichen Alltags auszuschließen – viele Dienste und Waren aus dem Internet können bspw. oftmals lediglich per Kreditkarte bezogen werden – wurde die Prepaid Kreditkarte ins Leben gerufen. Bevor der Inhaber die Karte einsetzen kann, bedarf es zunächst einer entsprechenden Kapitalisierung des dazugehörigen Kreditkartenkontos.

Hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten unterscheidet sich die Prepaid Kreditkarte von der gewöhnlichen Kreditkarte lediglich dadurch, dass sie nur an Akzeptanzstellen eingesetzt werden kann, die über einen direkten Zugriff auf das Internet (keine so genannten Ritsch-Ratsch-Geräte) verfügen. Genau wie die gewöhnlichen Kreditkarten werden auch die Prepaid Kreditkarten bei VISA nicht von der Kartengesellschaft selbst ausgegeben, sondern von den Banken und Sparkassen. Dadurch unterschiedet sich VISA (und auch MasterCard) von American Express und Diners Club, die ihre Karten selbst ausgeben und auch für etwaige Schadensersatzansprüche haftbar gemacht werden können.

Bei VISA-Karten haften die Karten ausgebenden Banken und Sparkassen, die im Gegenzug auch die Höhe der Gebühren und Zinsen festlegen, weshalb der Markt für Kreditkarten von VISA nicht homogen ist, sondern hinsichtlich der Höhe der Gebühren und Zinsen eher heterogen. Aus diesem Grund unterschieden sich die unterschiedlichen Angebote teilweise erheblich voneinander. Damit stellt die jeweilige Zins- und Gebührenstruktur ein wichtiges Kriterium dar, das es bei der Wahl des richtigen Anbieters zu berücksichtigen gilt. Der Besitz und die Nutzung einer Kreditkarte sind in der Regel mit der Erhebung bzw. aus Sicht des Karteninhabers der Entrichtung von diversen Gebühren verbunden. Hierzu zählen die Jahres-, die Bargeldgeld- und ggf. die Auslandsgebühr.

Die Jahresgebühr wird für den reinen Besitz der Karte erhoben. Die Höhe der Jahresgebühr richtet sich hierbei in erster Linie an die Kartenversion. Für die Standardversion werden im Schnitt etwa 20 Euro und für Karten aus dem Premiumbereich bis zu 100 Euro und mehr. Einige Anbieter erstatten ihren Kunden die Jahresgebühr ganz oder teilweise zurück, sofern diese mit der Karte ein bestimmtes Umsatzniveau generiert haben. Hierbei werden jedoch in der Regel ausschließlich Warenumsätze berücksichtigt. Es sind auch einige Anbieter, vor allem Direktbanken, am Markt, die für den Besitz einer Standardkarte grundsätzlich keine Jahresgebühr erheben. Bargeldgebühren fallen immer dann an, wenn die Karte genutzt wird, um Bargeld von einem Automaten oder von einem Bankschalter abzuheben.

Im Schnitt beträgt die Höhe der Gebühr 5 % des verfügten Betrages. Unterschreitet der verfügte Betrag eine bestimmte Grenze (im Schnitt 100 Euro) werden meist pauschal 5 Euro erhoben. Einige Anbieter machen die Höhe der Gebühr davon abhängig, ob der Karteninhaber an institutseigenen Automaten bzw. Schaltern das Geld verfügt oder an institutsfremden Automaten bzw. Schaltern. Bei der Nutzung von institutseigener Infrastruktur sehen manche Banken und Sparkassen von der Erhebung einer Bargeldgebühr ab. Es gibt aber Anbieter, die ihren Kunden grundsätzlich keine Bargeldgebühr in Rechnung stellen oder erst nach Überschreiten einer bestimmten Zahl von Verfügungen. Wird die Kreditkarte im Ausland eingesetzt, fallen zudem in der Regel Auslandsgebühren in Höhe von durchschnittlich etwa 1,5 % an. Bei dieser Gebühr macht fast kein Anbieter seinen Kunden Zugeständnisse oder verzichtet ganz auf die Erhebung dieser Gebühr.

Neben der Gebührenstruktur spielt die Zinsstruktur eine wichtige Rolle, vor allem dann, wenn der Inhaber der Karte die Teilzahlungsfunktion nutzt oder sein Kreditkartenkonto entsprechend kapitalisieren möchte. Bei der Teilzahlungsfunktion muss der Inhaber der Karte den innerhalb eines Monats angefallenen Betrag nicht komplett auf einmal ausgleichen, sondern kann dies in kleinen Beträgen über eine entsprechend lange Laufzeit tun. Da die Zinsen hierbei tendenziell jenseits der 10 %-Marke liegen, lohnt sich die Aktivierung dieser Funktion nur dann, wenn der Verbraucher einen kurzfristigen Liquiditätsengpass zu überbrücken hat. Wer längerfristig einen Kredit aufnehmen möchte, sollte einen Ratenkredit aufnehmen, da diese meist deutlich günstigere Konditionen aufweisen als Kreditkartenkredite. Einige Anbieter verzinsen das Guthaben auf dem dazugehörigen Kreditkartenkonto attraktiv, so dass die Kreditkarte in diesen Fällen eine echte Alternative zu einem Tagesgeldkonto darstellt.

Neben dem teilweise höheren Zinssatz, werden die angelaufenen Zinserträge häufig in kürzeren Intervallen (monatlich statt quartalsweise oder jährlich) gutgeschrieben, so dass Guthaben mit einem entsprechenden Volumen einen Teil zum monatlichen Einkommen beisteuern können.
Fazit Dank der starken Konkurrenz auf dem Markt der Kreditkartenanbieter haben sich die Konditionen zumindest in puncto Gebührenstruktur oftmals erheblich verbessert. Verbrauchern wird damit bspw. die Möglichkeit gegeben, Bezahlungen bequem und einfach bargeldlos zu tätigen.

Weitere Vorteile ergeben sich durch die hervorragende Infrastruktur, die sich weltweit durch mehr als 30 Millionen Akzeptanzstellen und 1 Million Geldautomaten auszeichnet. Dies ermöglicht den globalen Einsatz einer einzigen Karte. So werden bspw. bei einem Urlaub auch außerhalb der Eurozone kostenintensive Umtauschaktionen obsolet, da Urlauber nun die Chance haben kostenlos Bargeld an Automaten direkt vor Ort in der jeweiligen Währung zu beziehen und so Umtauschgebühren und Ähnliches zu sparen.